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NUFAM - Die Nutzfahrzeugmesse 26. - 29. September 2019
Eine Veranstaltung der

Kurz Karkassenhandel GmbH

Heinrich-Otto-Str. 19, 73240 Wendlingen
Deutschland
Telefon +49 7024 9418 0
Fax +49 7024 9418 20
info@kurz-karkassenhandel.de

Standort

  •   dm-arena / B 401

Hallenplan

NUFAM - Nutzfahrzeugmesse Karlsruhe 2019 Hallenplan (dm-arena): Stand B 401

Geländeplan

NUFAM - Nutzfahrzeugmesse Karlsruhe 2019 Geländeplan: dm-arena

Ansprechpartner

Reinhard Zweck

Leiter Außendienst

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07024 94180

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Hanna Schöberl

Geschäftsführerin

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Unser Angebot

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26.08.2019

Kurz Veranstaltung auf Gummiasphalt-Testgelände

Wendlingen/Landau, 09.08.2019 – Kurz Karkassenhandel lud auf sein Gummiasphalt-Testgelände nach Wendlingen ein und über 70 Interessierte sind der Einladung gefolgt – nicht nur aus Baden-Württemberg, sondern aus ganz Deutschland. Auch eine russische Fachdelegation ließ es sich nicht nehmen, sich die Technik, die Kurz gemeinsam mit Evonik, A.Waggershauser, Viastab und PTM Dortmund entwickelt hat, genau in Augenschein zu nehmen.

Beeindruckt waren die Gäste von der Fülle an Aufgaben, die ein zertifizierter Altreifen-Entsorgungsbetrieb zu bewältigen hat. Kurz entsorgt rund 60.000 Tonnen Altreifen pro Jahr. Allein am Standort Wendlingen heißt das, dass jeden Tag 25 – 40 Tonnen abgeladen werden (eine Tonne entspricht etwa 110 Pkw-Reifen). Wenn die nicht schnellstmöglich den unterschiedlichen Absatzwegen zugeordnet werden, entsteht in kürzester Zeit Chaos. Das heißt, Sortieren von Pkw- und Nfz-Reifen und separates klassifizieren in die unterschiedlichen Qualitäten – immer abhängig vom Restprofil, der Reifengröße und dem allgemeinen Zustand. Jeder Reifen muss begutachtet und den Entsorgungswegen zugeordnet werden. Während an der einen Stelle entladen wird, wird an der anderen Stelle beladen. Das Ziel ist, dass jeden Tag so viele Reifen rausgehen, wie reinkommen.

Verwertungswege ändern sich

Verkaufsfähige Ware zur weiteren Verwendung und gute Karkassen für die Runderneuerung gehen in den Verkauf, nicht mehr fahrbare Reifen in die Granulierung oder die thermische Verwertung in Zementwerken. „Doch die Absatzwege verändern sich. In den letzten zwei Jahren haben die deutschen Zementwerke die Abnahme um rund 30% reduziert und in der gleichen Zeit die Preise mehr als verdoppelt“ erklärt Hanna Schöberl, Geschäftsführende Gesellschafterin von Kurz Karkassenhandel. „Deswegen haben wir uns entschieden, neue Wege zu gehen“. Karl Kurz, der Unternehmensgründer von Kurz, – heute 86 Jahre alt – unterstützt dabei seine Enkeltochter engagiert. Er, einer der ersten professionellen Altreifenentsorger, setzte sich von Anfang an für eine umweltbewusste Entsorgung ein. Ihm ist der Einsatz von Gummimehl im Asphalt ein Anliegen, das ihn länger als ein Jahrzehnt umtreibt. Er weiß: die Technik ist ausgereift, der gummimodifizierte Asphalt ist in nahezu allen Eigenschaften besser als der „Standardasphalt“. Jetzt hat Kurz mit dem Testgelände bewiesen, dass er sich auch einfach verarbeiten und einbauen lässt. Davon konnten sich die über 70 Gäste aus unterschiedlichen Branchen überzeugen. Vertreten waren Straßenbauer, Asphaltverarbeiter, Granulierer, Vertreter der Kommune, der Reifenindustrie und des Flughafen Stuttgarts, verschiedene Unternehmen aus der Region, Verbände und natürlich Vertreter der Presse und Medien.

Gummiasphalt ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Frank Lindner, Business Manager der Firma Evonik zeigt sich beeindruckt: „Wieder einmal leistet der Mittelstand einen großen Beitrag zu wichtigen Themen! Mit Kurz Karkassenhandel, der technologisch aufwendigen Gewinnung von Gummimehlen aus Lkw Reifen, sowie der Firma Waggershauser mit der Kompetenz im Straßenbau, bündeln zwei Industrien ihre Kompetenzen und erproben ein neues Konzept zur Herstellung hochstandfester, langlebiger Asphaltbauweisen. Unser Produkt VESTENAMER® leistet dabei einen entscheidenden Beitrag zu Überwindung klassischer Hürden in der Herstellung und Verarbeitung von Gummiasphalten. Hierdurch werden Möglichkeiten für die Verwaltung geschaffen, steigenden Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit erfolgreich zu begegnen.“ Begleitet wurde Lindner von einer Expertendelegation aus Weißrussland- darunter Vertreter des renommierten Asphaltinstituts BeldorNII – die sich vor Ort von Durchführung und Ergebnis überzeugt haben. Dabei entscheidend ist, dass das von Kurz Karkassenhandel und Waggershauser erprobte Konzept sich mit Blick auf Herstellung, Transport und Verarbeitbarkeit, bei der Erprobung positiv von vergleichbaren Asphaltmischgütern abhebt und dabei hervorragende Eigenschaften verspricht. Die hierdurch erzielte Langlebigkeit in Sachen Qualität dürfte sich nicht nur ressourcenschonend, sondern über einen längeren Zeitraum in komfortabler und sicherer Nutzung auswirken. In den nächsten Wochen werden hierzu Berichte aus der wissenschaftlichen Begleitung der Baumaßnahme erwartet.

Trotzdem werden in Deutschland, im Gegensatz zum europäischen Ausland (Belgien, Italien) oder zu Ländern wie USA oder Australien weiterhin Straßen mit Gussasphalt oder die Autobahnen gar mit Betonbelag gebaut. Das ist umso unverständlicher, da der Betonbelag deutlich lauter ist und vor allem in den letzten heißen Sommern zu reißen und gefährliche „Blowups“ zu bilden droht. Hinzu kommt, dass die Trocknungszeit des Betonbelags 28 Tage beträgt. 28 Tage, in denen die Baustelle ruhen muss und der Verkehr weiter in den verengten Fahrbahnen staut. Im Vergleich dazu benötigt Gummiasphalt bei Außentemperaturen um die 20 Grad nur 2 Tage Ruhezeit.

Die Diskussion bei den Fachleuten auf der Kurz-Veranstaltung ging sehr schnell in eine Richtung: Die für den Straßenbau verantwortlichen Behörden müssen die Vorteile von Gummiasphalt erkennen und dann auch umsetzen. Sehr schnell gäbe es weniger Baustellen, weniger Verkehrsunfälle: Das Fazit: Mehr Verkehrssicherheit und eine Reduzierung des volkswirtschaftlichen Schadens (Staus und Unfälle), der sich kaum beziffern lässt.

„Das Interesse von anderen Unternehmen muss geweckt werden“, so Mathias Waggershauser, „Wir sehen dabei zweierlei Vorteile von Gummiasphalt: Die Haltbarkeit und die Standfestigkeit des Gummiasphalts, gerade bei Hitze und Kälte.“ Das Unternehmen, das in nächster Nähe zu Kurz seinen Standort hat, will das Geschäft mit dem Gummiasphalt ausbauen, auch weil Geschäftsführer Mathias Waggershauser ökologisch und ökonomisch sinnvoll bauen möchte. „Es ist doch toll, wenn wir die Gummireifen sinnvoll verwerten und recyceln können und damit eine Aufwertung des Asphalts erreichen.“

Über die Kurz Karkassenhandel GmbH

Die Kurz Karkassenhandel GmbH ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und befasst sich seit der Gründung 1955 mit professioneller Altreifenentsorgung aller Reifenarten. Das Unternehmen pflegt und nutzt langjährige, nationale und internationale Kontakte. Im Jahr 2015 feierte das Unternehmen sein 60-jähriges Bestehen. Alle Informationen und Kontaktdaten rund um Kurz können auf der Website von Kurz Karkassenhandel abgerufen werden. Weitere Informationen: Kurz-karkassenhandel.de

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12.07.2019

Osterspende für Kinderherzen

Viele fragen sich bald: Was mag der Osterhase bringen?

Für die Kinder mit angeborenen Herzkrankheiten bringt er ein Stück Hoffnung und eine Chance auf ein normales Leben. Täglich kommen 19 Kinder mit Herzfehler zu Welt. Sie benötigen individuell auf sie abgestimmte Therapien und Operationen. Kurz möchte dabei helfen, das



Überleben möglich zu machen, die Entwicklung zu unterstützen und die Lebensqualität zu erhöhen. Darum spendet Kurz zu Ostern an die

Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V. Der Verein möchte Kindern mit Herzkrankheiten eine Chance auf ein gesundes Leben ermöglichen möchte – in Deutschland und darüber hinaus!

Investiert wird die Spende in Forschung und bessere Operations- und Therapiemöglichkeiten, die Ausstattung von Kinderherzzentren und

Weiterbildungsmöglichkeiten von Kinderherzmedizinern und Betreuungspersonal. Kinderherzen wird ausschließlich über Spenden getragen. Auch KURZ trägt seinen Teil zur Gesundheit der kleinen Herzpatienten bei und unterstützt den Verein mit 400 EUR.

Wir wünschen allen kleinen und großen Menschen ein frohes Osterfest!

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12.07.2019

Feuerwehrübung bei KURZ Karkassenhandel in Landau

Wenn man auf Youtube „Reifenbrand“ eingibt, dann sieht man schnell, was passieren kann, wenn ein Reifenlager brennt. Wenn die schwarzen, runden Dinger erst mal Feuer gefangen haben, ist grundsätzlich Not am Mann und es kann sehr lange dauern bis so ein Brand gelöscht ist.

KURZ Karkassenhandel in Landau bietet sich deswegen schon seit Jahren der freiwilligen Feuerwehr als Übungsgelände an. So auch am 5.6.2019 auf dem Firmengelände in Landau. Um 19.00 Uhr ging bei der freiwilligen Feuerwehr in Landau der Probealarm ein. In kürzester Zeit rückten 24 Feuerwehrleute in voller Atemschutzausrüstung mit vier Fahrzeugen (ein Hilfelöschgruppenfahrzeug, zwei Mannschaftstransportwagen und ein Tanklöschfahrzeug) und einem Teleskopmast an. Es galt das Feuer zu löschen und 3 Dummies „zu retten“.
Mit großem Einsatz belagerte die Feuerwehr das Betriebsgelände: fuhr Leitern aus, platzierte die Fahrzeuge strategisch, rollten Schläuche aus und ganz schnell fand jeder der 24 Feuerwehrleute seinen Einsatzort.
Der Betriebsleiter Andreas Döring, war beeindruckt. Er bedankte sich bei der freiwilligen Feuerwehr, die wiederum sehr dankbar ist, das Unternehmen die Möglichkeit bieten solche Übungen durchzuführen.
„Speziell für jungen Helfer der freiwilligen Feuerwehr sind solche Übungseinsätze absolut notwendig – nur wenn wir bei Übungen Routine entwickeln, können wir im Ernstfall sicher, schnell und zuverlässig Brände in Griff bekommen“, bestätigte der Einsatzleiter.

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12.07.2019

Fachkräftemangel und Gummiasphalt: Kurz tut etwas

Wendlingen/Landau, 09.04.2019 Wenn sich zwei Unternehmer-Vertreter sprechen, sind sie schnell beim Thema Fachkräftemangel: dass es immer dramatischer wird, dass es schwer ist gute Leute zu finden. Viel wird lamentiert. Die Lage bleibt auch angespannt, aber bei entsprechenden Aktivitäten lassen sich auch Erfolge erzielen. Kurz Karkassenhandel wird aktiv. Schon seit einiger Zeit nutzt die Geschäftsführerin Hanna Schöberl neben der Website die Social-Media Kanäle Facebook, Xing und LinkedIn für die Mitarbeitersuche. „Natürlich ist es nicht einfach, gute Mitarbeiter zu finden. Wir nutzen intensiv die digitalen Medien, gehen auf Veranstaltungen in unserem Einzugsgebiet und fördern über viele unterschiedliche Maßnahmen die Mitarbeiterbindung – über diese Wege erhalten wir dann doch immer wieder Bewerbungen“, so Hanna Schöberl. Im März war Kurz mit einem Messestand auf der Wendlinger Leistungsschau vertreten, bei der auch Joey Kelly auftrat.  Die Kurz-Azubis und Mitarbeiter, die bei Kurz gelernt haben, warben für den nächsten Azubi-Jahrgang. Die jungen Menschen finden schnell untereinander Kontakt, tauschen sich aus und so erfahren die Bewerber auf Augenhöhe, welche Möglichkeiten ihnen bei Kurz offen stehen.

Einander helfen und zusammen Ziele erreichen

Im täglichen Geschäft stellt das Zusammenspiel von vielen Nationen oft eine Herausforderung dar. In der Altreifenbranche arbeiten viele Menschen mit Migrationshintergrund. Der kleinste gemeinsame Nenner ist die deutsche Sprache und die gilt es zu fördern. Die Kurz-Mitarbeiter mit Migrationshintergrund können daher Deutschkurse besuchen, die Kosten dafür übernimmt Kurz. „Das hat verschiedene Vorteile“, so Betriebsleiter Ranko Josic, „wir fördern damit die Eingliederung in die Gemeinschaft, das stärkt den Zusammenhalt und der Austausch im Betrieb klappt besser.“

Gummimodifizierter Asphalt als Teststrecke auf dem Betriebsgelände

Die berufliche Zukunft von Altreifenentsorgern scheint zunächst gesichert: Der Fahrzeugbestand wird die nächsten zehn Jahre stabil bleiben; d.h. die Menge der zu entsorgenden Reifen bleibt konstant. Die dafür verwendeten, bekannten Verfahren hingegen verändern sich – es wird immer weniger thermisch verwertet.

Entsprechend der Kreislaufwirtschaft ist es Ziel, alle Rohstoffe zu verwerten und wieder zu verwenden. Die Reifenvermahlung ist eine Technologie, die dazu einen wichtigen Beitrag leistet, indem technologisch aufwendiges und hochwertiges Gummimehl hergestellt wird. Gummimodifizierter Asphalt ist eine hervorragende Möglichkeit, das Gummimehl wieder zu verwerten.

Das wissen nicht nur die Altreifenentsorger, sondern auch Spezialchemieunternehmen wie Evonik, das auf diesem Gebiet forscht und die zur Verarbeitung notwendigen Additive wie „VESTENAMER®“ herstellt. Einschlägige Untersuchungen zeigen, dass Gummiasphalt mit dem Additiv VESTENAMER®“ problemlos zu verarbeiten ist und entscheidende Vorteile bietet: weniger Spurrinnenbildung, längere Haltbarkeit und besonders bei Verlegung von offenporigen Asphalten eine deutlich geringere Geräuschentwicklung.

Um die Qualität des gummimodifizierten Asphalts im Einsatz zu zeigen, wird das Betriebsgelände von Kurz in Wendlingen von dem Kirchheimer Straßenbauer Waggershauser mit Gummiasphalt asphaltiert. Das Vorhaben wird außerdem wissenschaftlich von der Ingenieurgesellschaft PTM Dortmund begleitet. „Wir investieren hier viel Geld in die Zukunft. Einfacher wäre es gewesen, das Betriebsgelände mit „normalem Asphalt“ zu belegen“, erläutert Hanna Schöberl, „ aber es ist natürlich ein großer Fortschritt, wenn wir direkt vor unserer Haustür die Vorteile live zeigen können.“ Das Projekt wird zum Sommer 2019 abgeschlossen.

Über die Kurz Karkassenhandel GmbH

Die Kurz Karkassenhandel GmbH ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und befasst sich seit der Gründung 1955 mit professioneller Altreifenentsorgung aller Reifenarten. Das Unternehmen pflegt und nutzt langjährige, nationale und internationale Kontakte. Im Jahr 2015 feierte das Unternehmen sein 60-jähriges Bestehen. Alle Informationen und Kontaktdaten rund um Kurz können auf der Website von Kurz Karkassenhandel abgerufen werden. Weitere Informationen: Kurz-karkassenhandel.de

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